Italientour 2001:
3 Wochen mit acht MX-5 im Oktober nach Italien
 

Wir starteten am frühen Morgen von der Raststätte Siegburg aus, die an der BAB-A3 zwischen Köln und Frankfurt liegt.

Der erste Tagestrip führte uns nach Irschenberg hinter München an der BAB-A8, wo wir beim Kramerwirt übernachteten.
Am nächsten Morgen cruisten wir über Land- und Nebenstrassen zum Albpass und überquerten diesen. Diesem Pass folgte der Fernpass, der uns ins Inntal westlich von Innsbruck brachte. Da das Ötztal und das Timmelsjoch auf Grund der Schneesituation bereits gesperrt waren, das Timmelsjoch führt bis auf 2509 M. ü. NN hinauf, fuhren wir in Kolonne nach Innsbruck und durchquerten die Hauptstadt Tirols ohne jegliche Probleme in Richtung der Alten Brennerstrasse, der wir dann bis Brenner-Ort folgten.
Weiter ging es via Brixen und Bozen zum Kalterer See, wo wir in der Seeperle eine Nacht Station machten.
Am nächsten Morgen fuhren wir in einer Gewalttour in Richtung Iseosee und weiter in Richtung Süden bis in die Poebene.

In der Poebene erwartete uns eine drückende Schwüle, und der norditalienische Strom roch auch nicht sonderlich angenehm. Wir mussten mit unseren Roadstern richtig Gas geben, da uns seit dem Verlassen des südlichen Alpenrandes hartnäckig ein Gewitter verfolgte, das uns einzuholen drohte. - Unsere acht MX-5 Teams waren schneller!

Am Abend erreichten wir ziemlich erschöpft Maranello und übernachteten an der Piazza Libertà im Hotel Domus, das zwischenzeitlich zur Best-Western-Kette gehört und ein "altes Ferrari-Hotel" ist.
Noch an diesem Abend spazierten wir zu der alten Baracke am Werkstor von Ferrari, in der damals für Enzo Ferrari alles anfing.
Am nächsten Morgen besuchten wir gemeinsam die Galleria Ferrari und starteten gegen 11:00 Uhr durch in Richtung Modena.

 

Kurz hinter dem Ortsausgang von Maranello geht es rechts hoch in den Appennin.
Heute warteten etwa 300 Kilometer an Landstrassen auf uns, die uns über den hohen Appennin nach Florenz führten.
Wir übernachteten dort im Ortsteil Olmo bei Dino (fährt Porsche Boxster). Vor dem Hotel hält der klimatisierte Linienbus, der die Insassen innerhalb von 15 Minuten bis in die Innenstadt von Florenz chauffiert.
Hier blieben wir vier Tage und unternahmen Tagestouren durch die Toskana, das Chianti und durch das Mugello.

Anschliessend ging es wieder nach Norden in das Trentino. Signora Todeschini im Albergo-Miravalle erwartete uns vor Ort. Jetzt erkundeten wir gemeinsam die Dolomiten, die Gruppo di Brenta und die Paganella.

Anschliessend wurden wir bei Riccardo (Fahrer eines Porsche 912) am Gardasee im Hotel Monte Baldo erwartet, das direkt am Ufer des Sees in Gardone Riviera liegt

Zurück nach Deutschland ging es über das Stilfser Joch in die Schweiz, und von dort weiter nach Österreich und Deutschland, bis wir abends im Allgäu ankamen.

Die Teilnehmer der Tour stammten aus dem Rheintal in der Ostschweiz, aus Chemnitz, dem Düsseldorfer Raum, aus Neuss und aus Köln.

Unsere 3-wöchige Rundreise endete nach 3.500 gefahrenen Kilometern. Die Teilnehmer fuhren auf dem direkten Weg nach Hause, der grösste Teil folgte uns in Kolonne bis nach Köln.